Dr. Olaf Rose Bücher








Olaf Rose/Hans-Ulrich Seidt (Hg.):
Alexander Swetschin: Clausewitz
Die klassische Biographie aus Rußland
Aus dem Russischen übersetzt, herausgegeben und eingeleitet von Olaf Rose und Hans-Ulrich Seidt. Mit einem Geleitwort von Vizeadmiral Ulrich Weisser, Leiter des Planungsstabes des Bundesministers der Verteidigung.
285 Seiten, Ferd. Dümmlers Verlag (Bonn) 1997


Olaf Rose:
Carl von Clausewitz
Zur Wirkungsgeschichte seines Werkes in Rußland und der Sowjetunion 1836-1991
Bd. 49 der Beiträge zur Militärgeschichte, hg. vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt
275 Seiten, R. Oldenbourg (München) 1995


Martin Allen:
Churchills Friedensfalle
Das Geheimnis des Heß-Fluges 1941
Nahtlos knüpft Allen mit diesem Buch, das bereits in zehn Sprachen übersetzt wurde, in chronologischer wie auch thematischer Hinsicht an seinen Erstling an. Der von ihm bewiesenen Sensation und den nur in der deutschen Ausgabe auf 40 Seiten faksimilierten Dokumenten vorgelegten Beweisen konnte sich auch das Fernsehen nicht mehr verschließen. Am 17. Dezember vergangenen Jahres wurde auf n-tv eine eigens über die lückenlose Beweiskette dieses Buch angefertigte Dokumentation ausgestrahlt, in der der Autor ausführlich zu Wort kam und seine Thesen und Belege einer mehr als verblüfften Öffentlichkeit vorstellen konnte. Dieses Werk ist schon deswegen ein Meilenstein investigativer und um Wahrheit bemühter Geschichtsschreibung, da sich Dutzende hoch- und höchstrangiger Historiker weltweit bislang mehr als 60 Jahre lang vergeblich bemüht hatten, das Rätsel des Heß-Fluges zu lösen. Kein Wunder allerdings, hatte die britische Regierung doch alle diesbezüglichen Akten jahrzehntelang sperren lassen und die Sperre noch unlängst bis zum Jahre 2017 verlängert. Warum denn eigentlich, so musste man sich bislang naiv fragen, wo doch Demokratien von ihrem Wesen her angeblich auf Transparenz und ungehindertem Informationsaustausch angelegt sind und die deutschen Archive allesamt erbeutet und zwangsweise (in weiten Auszügen publiziert wurden)? Allerdings ist Allen schon hier aufgefallen, dass vor allem die Briten viele erbeutete Dokumente vernichtet haben, die ihre Politik ins Zwielicht und zu unangenehmen Fragen hätten Anlaß geben können. Martin Allen zeigt in seinem Bestseller auf, warum: Weil Adolf Hitler bis zum Heß-Flug genau 42 Mal versuchte, Friedensfühler auszustrecken und diverse Friedensangebote unterbreitete, um den unsinnigen europäischen Krieg sofort und ohne Gesichtsverlust für eine der beiden kriegführenden Seiten beenden wollte. Es war Churchill, der den Krieg fortführen wollte, um jeden Preis, nicht als Kampf gegen den Nationalsozialismus (wie in der britischen Presse stets herausgestrichen!), sondern um den lästigen Konkurrenten, das Deutsche Reich, ein für alle Mal zu vernichten (wörtlich!). Da er wusste, dass Großbritannien einen europäischen Krieg nicht gewinnen wollte, ließ er seinen Geheimdienst die Weichen so stellen, dass 1941 die Sowjetunion und die USA in den Krieg hineingezogen werden mussten. Churchill wörtlich: „Wir können einen europäischen Krieg nicht gewinnen, nur einen Weltkrieg.“ Hitler glaubte (naiver Weise), in England befände sich eine große „Friedensfraktion“, die bereit sei, Churchill über ein Mißtrauensvotum zu stürzen, um nach der parlamentarischen Machtübernahme sofort einen Waffenstillstand mit dem Deutschen Reich zu schließen. Die Briten wussten davon und der Geheimdienst tat so, als ginge er darauf ein. Nach monatelangen Verhandlungen schlug am 10. Mai 1941 schließlich die Stunde der Wahrheit: Hitler wollte Klarheit und Heß flog als Bevollmächtigter des Reichskanzlers allein und unter Einsatz seines Lebens nach Schottland, um einen sofortigen Waffenstillstand und ehrenvolle Friedensbedingungen zu unterbreiten. Die Briten hatten aber jemand anderen erwartet, löschten die Landebefeuerung und zwangen den „Stellvertreter des Führers“ so, aus seiner Me 110 abspringen zu müssen. Heß wurde gefangen genommen (ihm wurde kein Parlamentärsstatus zuerkannt), er durfte nie über seinen Flugsprechen, wurde für 46 Jahre inhaftiert und – als ihn die Sowjets unter Gorbatschow freilassen wollten, umgebracht. Die britische Diplomatie wäre auf jahrzehnte international kompromittiert gewesen, hätte die Welt erfahren, mit welchen Methoden man von der Insel aus den Krieg verlängerte, vor allem aber, welche Friedensbedingungen Hitler auf dem Höhepunkt seiner Macht zu gewähren bereit war.
432 Seiten, Druffel Verlag, ISBN: 3-8061-1153-7


Olaf Rose:
Der Hetzer
Britische Kriegspropaganda gegen Deutschland
Druffel Verlag


Olaf Rose (Hg.):
Else und Fritz Thiele: Ortschronik Herdecke 1938-1940.
Herausgegeben und eingeleitet von Olaf Rose, über 100 (teilweise ganzseitige) Abb.
345 Seiten, Edition Märkische Raute (Bochum) 2000


Olaf Rose/Karl Egon Siepmann:
Herdecke und Ende
Ein Album mit Postkarten der Kaiserzeit.
Beiträge zur Geschichte aus dem alten Kirchspiel Ende.
144 Seiten, Klartext (Essen) 1990


Martin Allen:
„Lieber Herr Hitler...“
So wollte der Herzog von Windsor den Frieden retten
Der Erstling des inzwischen auch aus dem deutschen Fernsehen bekannten britischen Senkrechtstarters der Zeitgeschichtsschreibung. Ein Buch, das als so brisant empfunden wurde, dass seine Veröffentlichung nicht nur in Deutschland von einer Reihe Merkwürdigkeiten überschattet war. Überzeugt von der Qualität des Manuskriptes kaufte, übersetzte und druckte der Diana-Verlag (München, ein Mitglied der Heyne-Verlagsgruppe) das Buch, das er unter dem Titel „Geheime Dienste. Der Herzog von Windsor und die Nazis“ ankündigte. Am Tage der Auslieferung teilte man dem Autor ohne Begründung mit, die komplette Auflage werde eingestampft. Zur gleichen Zeit kündigte die „Times“ den Vertrag über den Vorabdruck der englischen Ausgabe und der britische Verleger MacMillan zeigte plötzlich auffallend geringes Interesse am weiteren Vertrieb seines Bestseller, nachdem mehrere große Buchhandelsketten sich entschieden hatten, den Titel aus dem Programm zu nehmen. Ein Schelm, der Böses dabei denkt... Was ist nun so brisant an Allens erstem Buch? Schon dessen Vater, der britische Historiker Peter Allen, hatte in seinem Buch „Krone und Hakenkreuz“ eine auffallende Affinität bestimmter Kreise des englischen Herrscherhauses zu führenden NS-Politikern, ja zum Nationalsozialismus selbst festgestellt. Eine Tatsache, die nach dem Krieg nicht gerade auf Begeisterung stieß. Seine Recherchen führten den ehemaligen britischen Geheimdienstoffizier auch nach Heidelberg, wo ihm Albert Speer nach einem langen Gespräch kommentarlos einen Brief übergab, dessen Bedeutung erst Martin Allen 20 Jahre später nach der Durchsicht von Hunderten von Dokumenten erfasste. Mit diesem Schlüsseldokument konnte Allen sensationelle Spekulationen beweisen und die Geschichte des Zweiten Weltkrieges in einem ganz anderen Licht darstellen. Der britische Monarch Edward VIII., der spätere Herzog von Windsor, musste nicht wegen seiner morganatischen Ehe mit der geschiedenen Amerikanerin Wallis Simpson abdanken; dies war nur ein Trick englischer Regierungskreise, die den im Volk hochbeliebten König wegen seiner deutsch- und NS-freundlichen Politik beseitigen wollten, bevor sein Herrschaftsverständnis einer Einmischung in die Tagespolitik Spuren in der Außenpolitik hinterlassen hätte. Edward ging nach Frankreich ins Exil, freundete sich dort mit dem frankoamerikanischen Multimilliardär Charles Bedaux an, einem US_Rationalisierungsfachmann, der bereits im Ersten Weltkrieg für das Deutsche Reich spioniert hatte, und heiratete auf dessen Schloß Condé. Bei Ausbruch des Krieges zum Generalmajor (honoris causa) ernannt, war Edward der einzige englische General, dem es gestattet war, die französische Maginot-Linie zu besichtigen (so sehr vertrauten die Franzosen ihrem alten Bundesgenossen!). Der britische Geheimdienst beauftragte Edward aber, ihm genaue Angaben über den Stand der Befestigungen, Truppendislozierungen, Stärken und Schwächen der Verteidigungsanlagen zu übermitteln. Dies tat der Ex-Monarch, aber er machte sie nicht nur den Briten zugänglich. Über Charles Bedaux, der auch in Berchtesgaden unterhalb des Berghofes einen Landsitz hatte und Hitler in Refa- und Währungsfragen beriet, weihte er Hitler minutiös in seine Beobachtungen ein und empfahl ihm, bei Sedan durchzubrechen. Bedaux überbrachte Hitler das eigenhändige deutschsprachige Empfehlungsschreiben Edwards („Lieber Herr Hitler...“) am 10. November 1939 in der Reichskanzlei. Hitler musste deswegen am Abend zuvor früher aus München abreisen und entging durch diesen Zufall dem Attentat im Bürgerbräukeller, da er seine Rede um etwa eine Stunde verkürzte. Viele andere Rätsel werden in diesem Buch noch gelöst: Hitler hatte Edward versprochen, im Falle eines raschen Durchbruchs das englische Expeditionskorps ausbrechen zu lassen (Dünkirchen), um nach Edwards Wiedereinsetzung als Monarch gemeinsam mit dem restlichen Westeuropa gegen den Bolschewismus vorgehen zu können. Aus diesem Grunde verhandelte Edward auch nach Abschluß des Waffenstillstandes in Spanien und in Portugal mit den Deutschen über einen möglichen Frieden auch mit England. Auf deutscher Seite waren Reinhard Heydrich und Rudolf Heß die Emissäre. Als Churchill merkte, dass Edward um Frieden bemüht war, ließ er ihn unauffällig beiseitenehmen und in einer Nacht-und-Nebel-Aktion auf die Bahamas verfrachten, wo er als Gouverneur Churchills Kriegsausweitungsphantasien nicht mehr im Wege stand. Heß aber musste noch weitere, erheblich gefährlichere Flüge für den Frieden auf sich nehmen. Vom letzten sollte er nicht mehr zurückkehren...
Druffel Verlag


Rheinisch-Westfälische Auslandsgesellschaft e.V. (Hg.):
Sie waren nicht nur Gegner.
Deutsche und Russen in zwei Jahrhunderten. Ein Gedenkbuch.
Im Auftrag der RWAG unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Bernd Bonwetsch herausgegeben von Gerhard Duda und Olaf Rose
154 Seiten, Straube Verlag (Erlangen-Bonn-Wien)


Olaf Rose:
U 751 - Triumph und Tragödie eines deutschen U-Bootes
Ein Gedenkbuch
Eine kleine Sensation beinhaltet der 110 Seiten umfassende Anhang dieses Buches. Zum ersten Mal ist es einem Autor gelungen, Porträtfotos von allen Angehörigen eines deutschen U-Bootes des Zweiten Weltkrieges veröffentlichen zu können: die Besatzung von U 751 vom Matrosengefreiten bis zum Kapitänleutnant. 48 Aufnahmen zeigen das wahre Gesicht der U-Bootswaffe. Ein glücklicher Zufall führte zu diesem einmaligen Fund. Im Archiv einer westfälischen Kleinstadt schlummerte jahrzehntelang ein Aktenkonvolut unter dem nichtsagenden Titel „Städtisches Paten-U-Boot“. 1941 wurde ein Sohn der Stadt als Maat auf U-751 abkommandiert. Die Stadt erklärte danach das Boot zu ihrem „Paten-U-Boot“, was für die Besatzungsmitglieder den Vorteil von Geschenken, kleinen Aufmerksamkeiten und Einladungen zur Folge hatte. Weihnachten 1941 machte das Boot dann Schlagzeilen in der Weltpresse. In einem Geleitzuggefecht bei Kap Ortegal versenkte es den britischen Flugzeugträger „Audacity“. Ein halbes Jahrspäter wurde es selbst im Atlantik von britischen Bombern versenkt, die zur U-Bootsbekämpfung dort patrouillierten. Der damalige Bürgermeister erbat von den Angehörigen aller Besatzungsmitglieder um Fotos für ein Gedenkbuch. Diese und die erschütternden Begleitbriefe werden hier nun zum ersten Mal veröffentlicht. Nach sechzig Jahren machte der Autor mit Korvettenkapitän a.D. Reinhard Hardegen einen Crewkameraden des Kommandanten von U-751, Kapitänleutnant Bigalk, ausfindig, der sich noch gut an die gemeinsamen Tage der Ausbildung erinnern konnte und als Mitstreiter das Schicksal von U-751 genau verfolgte. Und er stellte den Kontakt zur Witwe her, die nach so langer Zeit bereit war, dem Autor zahllose Bilder und Urkunden zur Verfügung zu stellen. Mit ihrer Hilfe und der Recherche in britischen Archiven konnten die schrecklichen Umstände der Versenkung geklärt werden. Das Boot versank nicht sofort nach den Bombentreffern; es gelang einem großen Teil der Mannschaft noch auszubooten, doch dann... Das Vorwort verfasste der Kommandant von U-123, Eichenlaubträger Reinhard Hardegen, das Nachwort einer der letzten U-Bootskommandanten des Krieges, Kapitänleutnant a.D. Karl-Adolf Schlitt. Die vielen zustimmenden Zuschriften aus dem Kreis der ehemaligen U-Bootfahrer sowie die Dankbarkeit so manches noch lebenden Angehörigen sprechen für die Qualität des Buches, das im Internet bereits für 60 € gehandelt wird. Mehr als 100 Fotos und über 50 Dokumente!
167 Seiten, Vowinckel Verlag


Wilhelm Tetschke:
Wir haben im Kanonendonner gestanden!
Das Kriegstagebuch des Berliner Gymnasiasten Wilhelm Tetschke 1813-1815.
Herausgegeben, eingeleitet und kommentiert von Olaf Rose und Ehrenfried Schütte.
200 Seiten, Vowinckel Verlag (Berg am Starnberger See/Potsdam)


Olaf Rose/Tanja Schmidt:
Zeitfunken
Miniaturen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis
MIt einem Vorwort von Wolfgang Clement
Edition Märkische Raute


Bernd Behrend/Wolfram Mellinghaus/Olaf Rose:
250 Jahre Stadt Herdecke 1739-1989
318 Seiten, Klartext (Essen) 1990




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